MPU-Coaching

Wenn der Führerscheinverlust droht oder die Fahrerlaubnis bereits eingezogen wurde, steht man zunächst vor der Frage wohin man sich wenden soll. Möchten Sie Ihren Führerschein zurück, sind Fragen zu klären und ist Handeln gefragt.

Häufig wird zur Wiedererlangung der Fahrerlaubnis von der Behörde das positive Ergebnis einer „MPU – medizinisch psychologische Untersuchung“ verlangt. Neben behördlichen Vorgaben und der Einhaltung von eventuellen Sperrfristen und Abstinenzzeiten, ist eine umfassende Auseinandersetzung mit dem vorausgegangenen Verhalten im Straßenverkehr und die Gestaltung von nachhaltigem, zukünftigem Verhalten notwendig.

Gründe für eine MPU

Die Gründe für eine MPU Anordnung können sehr verschieden sein.

Häufigster Grund ist sicherlich der Wunsch zum Zurückerhalt des Führerscheins nach Verlust durch

Fahren nach überhöhtem Alkoholkonsum

Fahren unter Drogeneinfluss

mehrfachem Fehlverhalten im Straßenverkehr

– Straftaten

Zudem kann eine MPU zum Zweck der Fahreignungsprüfung angeordnet werden, bei

psychischen Erkrankungen

körperlichen Einschränkungen

Weiter wird eine MPU gefordert bei

– der Eignungsuntersuchung bei bspw. Fahrlehrern

Personen, die bereits mit 16 Jahren einen Führerschein der Klasse B anstreben

bei Personen, die eine Genehmigung zum Führen von Waffen anstreben

In allen Fällen wird von der Straßenverkehrsbehörde das positive Ergebnis einer „MPU – medizinisch psychologische Untersuchung“ gefordert.

Hierbei handelt es sich um die Begutachtung und Überprüfung der Fahrereignung durch Psychologen. Die MPU liefert eine Prognose über das zukünftige Verhalten im Straßenverkehr und dient der Führerscheinbehörde zur Entscheidungsfindung über die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis.

Leider sind mit dem Begriff MPU häufig Ablehnung und negative Vorurteile verknüpft.

Aus der Erfahrung einzelner Personen werden nicht selten allgemeine Aussagen wie „das ist doch eh nur Abzocke“ oder „die finden immer einen Grund, Dich durchfallen zu lassen“ formuliert und dadurch ein einseitiges Bild gezeichnet. Betrachtet man solche Fälle aber genauer wir klar, dass die negative MPU meist das Ergebnis unzureichender Vorbereitung oder mangelnder Verhaltensänderung ist.

Wobei Ihnen eine MPU-Vorbereitung und ein MPU-Coaching hilft

Um „auf einem sicheren Weg“ zu sein, ist die Nutzung von professioneller Beratung und Vorbereitung zu unerlässlich. Von vielen Begutachtungsstellen wird inzwischen der Nachweis einer Vorbereitungsmaßnahme sogar zwingend gefordert um überhaupt eine Begutachtung durchführen zu können.

Begutachtungsstellen arbeiten nach Standards und sind an die Vorgaben der Begutachtungsleitlinien gebunden. Zudem steigen die Zahlen der geforderten Begutachtungen jährlich immer weiter an. Wie sinnvoll ist es dann, eine MPU durchzuführen, die keine oder sehr geringe Chancen auf ein positives Ergebnis verspricht?

Eine ausreichende MPU-Vorbereitung ist also sehr zu empfehlen

1. Um keine Zeit zu verlieren

Besonders wichtig ist es, sich rechtzeitig und umfassend über alle Voraussetzungen zu informieren, die in Ihrem Fall für ein positives MPU-Gutachten nötig sind.
Je nach Fragestellung können diese Voraussetzungen variieren.
Am Besten beginnen Sie unmittelbar nach der MPU-Anordnung, um evtl. Sperrfristen sinnvoll zu nutzen.

2. Um die richtigen Informationen zu erhalten

Die ersten Anlaufstellen sind häufig die Führerscheinstellen oder Begutachtungsstellen. Leider sind die Informationen, die man dort erhält, meist allgemein gehalten.
Zudem kann man Informationen zum Thema MPU im Internet finden. Allerdings sind auch diese Informationen häufig allgemein, unvollständig und wenig zielführend, da sie Ihren individuellen Fall nicht beleuchten können.

Insbesondere bei der Forderung von Abstinenznachweisen, kann es bei falscher Information zu unnötigen Verzögerungen, erhöhten Kosten und gar einem negativen Gutachten kommen.

Es empfiehlt sich also, eine professionelle MPU-Vorbereitung durchzuführen. Informationen, die Sie im Rahmen der Beratung und Vorbereitung erhalten, entsprechen Ihren individuellen Anforderungen zum Bestehen der MPU und haben eine professionelle und wissenschaftliche Grundlage.

3. Um professionelle Unterstützung bei der Beantragung und der Durchführung einer MPU zu erhalten

Für viele Menschen sind Behördengänge, das Ausfüllen von Anträgen und das Sammeln von vollständigen Informationen eine Herausforderung. Angesichts unterschiedlicher Formulare, Anforderungen und Informationsquellen ist dies kein Wunder. Auch im Hinblick auf die tatsächliche Durchführung und den Ablauf der MPU können sich spezielle Herausforderungen und Fragestellungen ergeben, bei denen allgemeine Informationen keine Hilfe bieten.

Professionelle Vorbereiter*innen sind mit sämtlichen Formularen und Abläufen vertraut und stehen stehen in regelmäßigem Kontakt zu Ämtern und Begutachtungsstellen. So können auch bei besonderen Fragestellungen gezielt Informationen eingeholt werden.

4. Um individuelle Herausforderungen auf dem Weg zur positiven MPU zu meistern

Im Zuge der Aufforderung zur Durchführung einer MPU und der damit verbundenen Vorbereitung, braucht es die Möglichkeit, das bisher gezeigte Verhalten im Straßenverkehr zu reflektieren und aufzuarbeiten.

Für viele Personen ist das der schwierigste Teil der Vorbereitung, denn die tieferliegenden Gründe, die zur Notwendigkeit einer MPU geführt haben, sind immer individuell und häufig sehr persönlich. Dieser Teil ist aber entscheidend um eine nachhaltige Verhaltensänderung zu ermöglichen, die im Zuge der späteren Begutachtung ebenfalls überprüft wird.

Zudem können Ihnen auf dem Weg Ihrer Vorbereitung zur MPU Herausforderungen begegnen, die Sie allein nicht bearbeiten oder lösen können. MPU-Coaches sind mit den herausfordernden Themen vertraut und können Sie individuell unterstützen und begleiten. Zudem versteht es ein Coach, Ihnen den Raum für die Auseinandersetzung mit Ihrer persönlichen Geschichte zu öffnen und mit Ihnen Veränderungsmaßnahmen zu erarbeiten, die auf Sie abgestimmt sind und in Ihrem Alltag funktionieren können.

Gerne unterstütze ich Sie individuell und zielorientiert, auf Ihrem Weg zur erfolgreichen MPU.

Unser gemeinsames Ziel sollte sein, ein positives Ergebnis zu erzielen. In unserem Fall heißt das: Je besser Ihre Vorbereitung ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Ihren Führerschein wieder bekommen.

Wie wir gemeinsam arbeiten

Unsere gemeinsame Arbeit findet grundsätzlich in Form von Einzelsitzungen statt.

Da ich vorwiegend mobil arbeite, wählen Sie bei Präsenzterminen den Ort aus. Zudem ist die Arbeit online per Zoom möglich.

Die Dauer der Vorbereitung und des Coachings beträgt mindestens 5 Einheiten á 90 min, die Anzahl von möglichen weiteren Terminen bestimmen Sie.

Der Ablauf von MPU-Vorbereitung und MPU-Coaching

1. Kostenfreies Erstgespräch

Die Durchführung des kostenfreien Erstgespräches erfolgt telefonisch oder online per Zoom. Die Dauer beträgt maximal 20 min. und dient dem gegenseitigen Kennenlernen und der Abstimmung einer Zusammenarbeit.

2. Beratung

– Klärung von Fragen rund um die MPU

– Klärung von allgemeinen Fristen, Abläufen und Voraussetzungen zur Durchführung einer MPU

– Klärung Ihrer individuellen Fragestellung

– Erarbeitung eines Maßnahmen-Planes zur Erfüllung der im Rahmen Ihrer MPU geforderten Bedingungen

3. Vorbereitung

– Fundierte Vorbereitung auf alle Sequenzen einer MPU

– Umfassende Aufarbeitung der Fahrergeschichte

– Umfassende Auseinandersetzung Ihrer individuellen Fahrergeschichte

– Auseinandersetzung mit Ihrem, die MPU veranlassenden, Verhalten

– Erarbeitung von Maßnahmen zur Anpassung und nachhaltigen Änderung Ihres bisherigen Verhaltes im Straßenverkehr

5. Umsetzung

– Beratung und Begleitung während der Umsetzungsphase

– Krisenintervention

– Anpassung Ihres Maßnahmenplanes bei Bedarf

6. Erprobung

– MPU Ablauf – Erprobung

– Leistungstest – Erprobung

– Gutachtengespräch – Erprobung

Zum Ende Ihrer Vorbereitungszeit erhalten Sie einen Nachweis über die erbrachten Stunden und erarbeiteten Inhalte zur Vorlage bei der Begutachtungsstelle.